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03 Januar 2007

Plattenlabels ohne Platten

Musiker produzieren Musik, Musik "kauft" man im Internet, Künstler werden von ihren Managern aufgebaut, Konzerte werden von Konzertveranstalter veranstaltet, Songs werden von Verlagen vermarktet und die Promotion übernehmen spezialisierte Agenturen. Was machen da noch mal die Tonträgerhersteller? Stellen sie noch Tonträger her?
Die "ehemaligen" Tonträgerfirmen bemühen sich derzeit alle um eine langfristige zukünftige Daseinsberechtigung und neue ganzheitliche Vermarktungskonzepte für ihre Stars.
Sponsoring und Werbekooperationen stehen dabei ganz oben auf der Agenda. Wenn sich die Tonträgerfirmen vollständig transformiert haben, werden sie hoffentlich potente Anbieter von gebündelten Musik- und vor allem Künstlerangebote sein. Werbeagenturen und andere Kunden haben dann vielleicht endlich in allen betreffenden Fragen einen kompetenten Ansprechpartner, der vollständige und verbindliche Angebote formulieren kann, ohne dabei erst x andere Stakeholder konsultieren zu müssen.
Diese Erweiterung der Wertschöpfungskette (in der deutschen Szene gerne das "Tim-Renner-Modell" genannt) wird auch im Interview mit Ivo Sacchi (Managing Director Universal Music Switzerland) behandelt.

1 Kommentare:

Blogger Cornelius Ringe said...

Passend zum Thema: die Flatrate für Musikkonsumenten. Sie wird ja schon seit einiger Zeit (auch als allgemeine "Kulturflatrate") diskutiert. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich auch John Kennedy (nein, nicht JFK, sondern der Chef der IFPI) auf der Midem in Cannes positiv zur Flatrate geäußert. Einziges Hindernis: Steve Jobs und seine Politik der isolierten Apple-Lösungen.

Mehr siehe hier: http://www.mediabiz.de/newsvoll.afp?Nnr=225366&Biz=musicbiz&Premium=N&Navi=00000000&T=1

25 Januar, 2007 12:24  

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