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27 Februar 2007

Hätten Sie Britney Spears gerne als Celebrity Testimonial?

Nein? Vielleicht als Perückenhersteller oder Dessous-Händler?

Kurz vorweg: es geht hier nicht darum über ein fremdes Privatleben zu urteilen. Ich würde mich freuen, wenn uns diese Art der Berichterstattung erspart bleiben könnte. Als Marke, die mit Promis Werbung macht, insbesondere mit Popstars, stellt sich jedoch eine nicht ganz unerhebliche Frage:

Was macht man als Marke, die den guten Namen eines Popstars lizenziert hat und dadurch von dem glamourösen Image profitierte, wenn sich innerhalb weniger Wochen das Künstlerimage ins Nichts auflöst, bzw. sich um 180 Grad wendet?

Diese Fragen dürften sich wohl auch die aktuellen Werbepartner von Britney Spears stellen. Ich denke, es ist nicht nötig an dieser Stelle weiter auf den Imagewandel der Entertainerin einzugehen. Die Fotos prangen ja in letzter Zeit an jedem Kiosk. Wir haben inzwischen ein gewisses Set an Bildern von Britney Spears im Kopf. Es ist fraglich, inwieweit sich Marken mit diesen Bildern noch assoziieren lassen wollen. Wir sehen hier par excellence ein Beispiel für die hohen Risiken des Celebrity Endorsement!

Elizabeth Arden Inc., ein Unternehmen, das die Parfum Linie der Sängerin produziert und vertreibt, hat sich jedenfalls dafür entschlossen, auch weiterhin mit Spears zusammenzuarbeiten. Hierbei handelt es sich nicht um Freundschaft, Zusammenhalt oder Moral, sondern (noch) um rein ökonomische Überlegungen.

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