Pop Macht Politik
Inzwischen gilt es als selbstverständlich, dass sich Spitzenpolitiker vor wichtigen Entscheidungen auch mit den Megastars aus der Popmusik treffen. Fanden früher politische Popstars bei den Regierungsverantwortlichen nur wenig bis gar keine Beachtung, so sind sich Politiker von heute durchaus der hohen Relevanz von Popstars als politische Meinungsführer bewusst und setzten diese teilweise auch sehr bewusst ein. Auf der anderen Seite müssen sich Popstars immer mehr Gedanken darüber machen, für wen sie auf die Bühne gehen und wem sie ihre (im wörtlichen Sinne) Stimme geben. Die 1997 von Tony Blair ausgerufene Allianz zwischen Pop und Politik, "Cool Britannia", hat sich inzwischen aufgelöst und die Partner von einst standen sich beim letzten G8-Gipfel in Heiligendamm bzw. P8-Konzert in Rostock als Gegner gegenüber.
Während Bono von U2 und Bob Geldof sich fleißig mit Politikern treffen, um persönlich auf diese einzuwirken, lehnt Herbert Grönemeyer solche Treffen strikt ab und propagandiert stattdessen die Eigeninitiative. Als Zeichen hierfür organisierte er die Gegenveranstaltung zum G8-Gipfel, das Poor-8-Protestkonzert, "Stimmen gegen Armut", in Rostock (siehe Konzertbericht).
Ein Popstar der alten Schule!
Während Bono von U2 und Bob Geldof sich fleißig mit Politikern treffen, um persönlich auf diese einzuwirken, lehnt Herbert Grönemeyer solche Treffen strikt ab und propagandiert stattdessen die Eigeninitiative. Als Zeichen hierfür organisierte er die Gegenveranstaltung zum G8-Gipfel, das Poor-8-Protestkonzert, "Stimmen gegen Armut", in Rostock (siehe Konzertbericht).
Ein Popstar der alten Schule!


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