Der Moby-Quotient
Wir Menschen haben offenbar stets das Bedürfnis, unsere Welt in festen Formeln zu beschreiben. Seit einiger Zeit gibt es nun auch den fadenscheinigen Moby-Quotienten.
Dabei handelt es sich um eine Formel, anhand der die Verwerflichkeit bestimmter Kooperationen von Popstars mit Werbung berechnet werden soll. Das dies ein mehr als zweifelhaftes Unterfangen ist, erkennt man nicht zuletzt an der Beliebigkeit der zur Berechnung verwendeten Faktoren.
Den Namen Moby-Quotient bzw. Moby-Gleichung (Moby Equation) erhielt die Formel von ihrem Initiator und Washington Post Autor, Bill Wyman. Demnach gilt Moby als Galionsfigur des kommerziellen Ausverkaufs von Popmusik an die Werbung, weshalb er als Namenspatron auserwählt wurde. Das Musik und Werbung jedoch schon immer ein inniges, wenn auch gespanntes, Verhältnis zueinander hatten und dies von Anfang an auch in den Medien thematisiert wurde, zeigen folgende Beiträge:
The New York Times 2001
Brandweek 1998
The New York Times 1987
Time 1973
Time 1961
Time 1957
Dabei handelt es sich um eine Formel, anhand der die Verwerflichkeit bestimmter Kooperationen von Popstars mit Werbung berechnet werden soll. Das dies ein mehr als zweifelhaftes Unterfangen ist, erkennt man nicht zuletzt an der Beliebigkeit der zur Berechnung verwendeten Faktoren.
Den Namen Moby-Quotient bzw. Moby-Gleichung (Moby Equation) erhielt die Formel von ihrem Initiator und Washington Post Autor, Bill Wyman. Demnach gilt Moby als Galionsfigur des kommerziellen Ausverkaufs von Popmusik an die Werbung, weshalb er als Namenspatron auserwählt wurde. Das Musik und Werbung jedoch schon immer ein inniges, wenn auch gespanntes, Verhältnis zueinander hatten und dies von Anfang an auch in den Medien thematisiert wurde, zeigen folgende Beiträge:
The New York Times 2001
Brandweek 1998
The New York Times 1987
Time 1973
Time 1961
Time 1957
Labels: Kooperationen, Werbemusik


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