Duffy radelt ein letztes Mal für Coke light
Bereits im Oktober 2008 wurde die europaweite Coca-Cola-Kampagne angekündigt: "Die mehrere Millionen Euro schwere Kampagne wird [...] demnächst gestartet und zeigt die zweifache Grammy-Nominierte in mehreren [...] Spots mit einer Länge von 30 oder 60 Sekunden". Die walisische Pop-Sängerin Duffy sollte das neue Werbegesicht von Coke light bzw. Diet Coke werden. Im März 2009, knapp ein halbes Jahr später, war es dann soweit: die musikalische und werberische Newcomerin durfte für Coke in die Pedale treten. Wie das aussieht, kann man hier in der internationalen Version von Diet Coke sehen (in der deutschen Version wurde die Dose gegen eine Coke light PET-Flasche ausgetauscht):
Die Reaktionen kamen prompt (und teils auch britisch makaber). In Großbritannien sollte der Werbespot zunächst wegen Jugendgefährdung verboten werden. Angeblich könne dieser Jugendliche zu fahrlässigem und gesundheitsgefährdendem Verhalten animieren (keine Beleuchtung bei Nacht, keine Reflektoren, Trinken während dem Radfahren, Radfahren im Supermarkt usw.). Insgesamt gingen 22 Beschwerden bei der Advertising Standards Authority (ASA) ein, welche von dieser jetzt jedoch zurückgewiesen wurden. Der Spot darf nun also auch wieder in England gezeigt werden.
Als Reaktion auf die Misere gab Duffy bereits im März bekannt, dass sie zukünftig nicht mehr für Produkte werben will: "I have so many desires creatively, but I have to tread carefully that I also don't sell myself out personally. What you see with me is what you get. I just put my whole energy into the creative side".
Wie viel riskieren Künstler und Marken, wenn sie sich aufeinander einlassen?
Die Reaktionen kamen prompt (und teils auch britisch makaber). In Großbritannien sollte der Werbespot zunächst wegen Jugendgefährdung verboten werden. Angeblich könne dieser Jugendliche zu fahrlässigem und gesundheitsgefährdendem Verhalten animieren (keine Beleuchtung bei Nacht, keine Reflektoren, Trinken während dem Radfahren, Radfahren im Supermarkt usw.). Insgesamt gingen 22 Beschwerden bei der Advertising Standards Authority (ASA) ein, welche von dieser jetzt jedoch zurückgewiesen wurden. Der Spot darf nun also auch wieder in England gezeigt werden.
Als Reaktion auf die Misere gab Duffy bereits im März bekannt, dass sie zukünftig nicht mehr für Produkte werben will: "I have so many desires creatively, but I have to tread carefully that I also don't sell myself out personally. What you see with me is what you get. I just put my whole energy into the creative side".
Wie viel riskieren Künstler und Marken, wenn sie sich aufeinander einlassen?
Labels: Coca-Cola, Coke, Duffy, Image, Werbeverbot


1 Kommentare:
Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, an welchen Dingen
bestimmte Gruppen von Leuten Anstoß nehmen. Sicherheit im Straßenverkehr ist sicher ein wichtiges Anliegen. Aber Zeit und Energie wären besser in sinnvolleren Aktionen investiert als in solchen ungemessenen Beanstandungen.Wenn man die Maßstäbe solcher "Rechthaber" und "Besserwisser" bei allen Werbespots anlegen würde, müsste man wohl 90 Prozent aller TV-Spots beanstanden und 90 prozent aller zeitschriten dürften nur noch in Erwachsenen zugänglichen Bereichen verkauft werden...usw.
Zumal des Setting des Spots fiktiv ist und keine Alltagssituation dargestellt wird. Die Gefahr der Nachahmung wäre bei Reportagen, Dokumentationen oder ähnlichem sicher höher. Bei einem Ratgeber für Straßensicherheit oder ähnlichem wäre eine Beanstandung ja noch nachzuvollziehen. Wieviele Beanstandungen ähnlicher Sorte man wohl in für Kinder freigegebenen Spielfilmen findet? Oder schützt Spielfilme ihr a priori fiktiver Charkter vor solchen Kontrollen?
Man ist eben nie sicher vor überambitionierten Ordnungsfanatikern
Kommentar veröffentlichen
Link zu diesem Eintrag:
Link erstellen
<< Home