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11 Dezember 2008

Literaturtipp: Impulse für die Markenforschung

Kürzlich ist im Gabler-Verlag ein neues Buch zur Markenforschung und Markenführung erschienen: Impulse für die Markenforschung und Markenführung

Die Publikation umfasst "Beiträge des im Jahr 2007 in Istanbul durchgeführten II. Markentages in überarbeiteter und erweiterter Form. Die Beiträge aus den Gebieten
  • 'Markenwirkungen: Konsumenten und ihre Marken',
  • 'Markenführung: Effektives und effizientes Management von Marken' und
  • 'Markenkontexte: Markenpolitik jenseits von Konsumgütern'

liefern keine fertigen Rezepte, sondern setzen neue Impulse für die Markenforschung und die Markenführung".
Hierbei wird unter anderem auch ein Ansatz einer Theorie zur Glaubwürdigkeit im Popsponsoring vorgestellt.

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30 August 2007

Popsponsoring auf dem II. Markentag in Istanbul

Vom 6. bis 9. September findet an der deutschsprachigen Abteilung der Marmara Universität in Istanbul der zweite Markentag statt. "Im Rahmen des II. Markentags soll der aktuelle Stand und neue Projekte der deutschsprachigen Markenforschung präsentiert und diskutiert werden. Neben der fachlichen Diskussion soll die Veranstaltung auch zur Pflege und zum Aufbau von Netzwerken beitragen. Diese Netzwerke sollen schließlich dazu dienen, neue Forschungsprojekte im Bereich der Markenführung zu initiieren."

Neben den vielen exzellenten Referenten darf auch ich meine wissenschaftliche Arbeit über Glaubwürdigkeit im Popsponsoring vorstellen. Hier schon mal der Abstract des eingereichten Beitrages:

Das Sponsern im Bereich der Popmusik entwickelte sich seit Anfang der 1990er zu einem zunehmend beliebten Instrument der Marketingkommunikation. Obwohl Sponsoring bereits seit Anfang der 1980er in den Wirtschaftswissenschaften intensiv diskutiert wird, wurde das Musiksponsoring bis heute nur am Rande behandelt. Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit der wohl populärsten Form des Musiksponsoring, dem Popsponsoring. Zielsetzung dieser Arbeit ist es die Spezifika und den Forschungsbedarf des Popsponsoring hervorzuheben und zu erläutern. Als zentraler Erfolgsfaktor für den im Popsponsoring angestrebten Imagetransfer vom Künstler auf die Marke wird die Glaubwürdigkeit des Sponsorenengagements behandelt. Dabei wird versucht, einen ersten Ansatz für eine noch ausstehende Theorie zur Glaubwürdigkeit im Popsponsoring zu entwerfen.

Kurzentschlossene können sich noch hier anmelden.

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31 Juli 2007

Die Marke Madonna


Madonna, bekannt als material girl, ist nicht nur eine Ikone der Popkultur, sie ist auch eine der stärksten Marken im Pop-Business. Da sie nun an ihrem voraussichtlich letzten Album für die Warner Music Group arbeitet werden immer mehr Details über ihre zukünftigen Geschäftspläne bekannt.
Bei Megastars, wie Madonna, geht der Trend zunehmend zur ganzheitlich geführten Künstlermarke. Mit anderen Worten: alles zentral aus einer Hand! (Vgl. Blogbeitrag: Plattenlabels ohne Platten)
Bisher waren die unterschiedlichsten Unternehmen für den Erlös eines Künstlers zuständig. Im Wesentlichen waren dies Plattenlabel, Musikverlag, Konzertveranstalter und Merchandising-Unternehmen. Hinzu kommen, je nach Portfolio des Künstlers, diverse weitere Subunternehmen wie z.B. ein separater Vertrieb, eine separate Promotion-Firma, eine Werbe- oder Sponsoring-Agentur, und das teilweise auch noch in vielen Ländern unterschiedlich besetzt.
Für potenzielle Kooperationspartner besteht auch heute noch ein Dschungel der Ansprechpartner und deren Kompetenzen. Wer hat wie, wo und warum was zu sagen und über welche Rechte verfügt er überhaupt? Kein Wunder also, wenn z.B. das Sportsponsoring viel professionalisierter als das Popsponsoring abläuft. Hier sind die Wege viel kürzer! Für Werbetreibende ist diese komplexe Gewirr der Musikwirtschaft mit einer gewissen Trägheit ("Tut mir leid, für diesen Song brauchen wir noch die Zustimmung des Komponisten, der sich aber leider gerade auf einem Selbstfindungstrip zu Fuß durch die Kalahari befindet") und latenten Unsicherheit/Risiken verbunden.
Madonna plant nun offenbar genau das, was die Plattenlabels fürchten und was sich die Kooperationspartner aus der Wirtschaft wünschen: Madonna als unabhängige und ganzheitlich aufgestellte Marke, ein Unternehmen und ein Ansprechpartner für alle Fragen.
Eigentlich genau das, was jeder Künstler einmal ganz am Anfang war, bevor er "entdeckt" wurde. Es ist aber auch klar, dass sich dieses Geschäftsmodell nur die leisten können, die einst durch die herkömmliche Musikwirtschaft groß gemacht wurden.

Foto: HansVdb

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